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Geschäftliche Geschenke steuerlich absetzen

Es gibt wohl keinen Menschen, der sich nicht über ein geschmackvolles Geschenk freut. Ob es dann privater oder geschäftlicher Natur ist, bleibt erstmal zweitrangig. Schenken bereitet Freude – dem Schenkenden und dem Beschenkten. Aber wie gestaltet sich das Procedere bei geschäftlichen Geschenken und ihrer steuerlichen Absetzbarkeit? An dieser Stelle soll ein kleiner Einblick in den „Gesetzestext“ zu mehr Sicherheit in dieser Problematik verhelfen.

Geschäftliche Geschenke sind beliebt, zeigen sie dem Beschenkten doch die Wertschätzung, welche er in einem Unternehmen genießt. Und der Schenkende bringt seine Achtung gegenüber dem Beschenkten gerne auf diese Art und Weise zum Ausdruck. Diese Geste kann im kleineren und größeren unternehmerischen Rahmen gezeigt werden. Nun haben schon viele Werbegeschenke den Besitzer gewechselt. Besonders zum Jahreswechsel sind Organizer und Kalender beliebte Give Aways.

Der steuerliche Aspekt kommt den geschäftlichen Geschenken natürlich sehr entgegen, denn zur Pflege von Kunden- und Geschäftsbeziehungen oder für die Mitarbeiter ist diese Praxis gang und gäbe. Geschenke für Geschäftspartner und Kunden gelten als betrieblich veranlasst. Sie sind grundsätzlich von der Steuer absetzbar, solange eine wichtige Einschränkung Beachtung findet. Bei dieser Einschränkung handelt es sich um den Preis des Geschenkes, der 35,00 € pro Person, netto bzw. brutto, und Wirtschaftsjahr nicht überschreiten darf. Der Brutto-Wert betrifft zum Beispiel nicht vorsteuerabzugsberechtigte Ärzte. Bei Geschenken für die eigenen Arbeitnehmer sieht die Sachlage ein wenig anders aus. Diese zählen zum steuerpflichtigen Arbeitslohn. In diesem Fall ist es möglich, Sachzuwendungen pro Arbeitnehmer unter dem monatlichen Bruttowert von 44.00 € zu übergeben.

Für die steuerliche Absetzung bei geschäftlichen Geschenken kommen aber noch ein paar andere Voraussetzungen zum Tragen. So darf es keine rechtliche Verpflichtung des Schenkenden geben. Ebenfalls ist eine Gegenleistung für das Geschenk rechtswidrig. Es muss ausschließlich dazu beitragen, die bestehende geschäftliche Verbindung zu vertiefen. Die Belege für die Buchhaltung sollten den Namen des Beschenkten sowie den Anlass des Schenkens (Geburtstag, Jubiläum, Weihnachten etc.) beinhalten. Weiterhin muss der Beschenkte in einem geschäftlichen bzw. arbeitstechnischen Verhältnis zum Schenkenden stehen. Das kann natürlich auf einen Geschäftsfreund, Kunden oder Lieferanten zutreffen.

Aber auch der Beschenkte muss ein paar wichtige Regeln beachten. Er muss Geschenke, die er geschäftlich erhalten hat und welche einen Betrag von 10.00 € pro Jahr übersteigen, versteuern. Diese Regelung kann umgangen werden, wenn der Schenker eine pauschale Versteuerung von 30 Prozent vornimmt. In diesem Fall muss der Beschenkte keine Versteuerung bei Überschreiten des Freibetrages befürchten. Der Schenker ist aber verpflichtet, den Beschenkten über die Pauschalbesteuerung in Kenntnis zu setzen. Dieses geschieht am besten mit Hilfe eines formlosen Schreibens.

Beherzigen der Schenker und der Beschenkte diese „Goldenen Regeln“ steht einer erfolgreichen Beziehungspflege nichts mehr im Wege. Denn wie schon so oft gesagt, kleine Geschenke erhalten die Freundschaft…

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